03.08.2017 (dr) Flüchtlinge müssen in Tennishalle bleiben: Neuer Wohnraum fehlt…

Auch in der Flüchtlingsunterkunft in Dettingen müssen Menschen in den eigentlich zur temporären Unterbringung gedachten Einrichtungen wie der dortigen Tennishalle länger bleiben, als eigentlich vorgesehen. Formal dürften sie bereits in eigene Wohnungen ziehen, doch es fehlt an entsprechendem Wohnraum. Im gesamten Landkreis Konstanz dürften es 1000 Personen sein, die Anrecht auf einen Umzug in die eigenen vier Wände hätten. Doch trotz größter Anstrengungen fehlt es an Wohnungen, die normalerweise den Übergang in ein geordnetes und selbstständiges Leben ebnen sollten.

Deshalb wird nun verstärkt nach Wohnraum gesucht, die Helferinitiativen sind auch in Dettingen und Litzelstetten damit befasst, noch Unterschlupf für die zu finden, die nicht länger in den Gemeinschaftsunterkünften bleiben möchten. Oftmals liegt es auch an leer stehendem Wohnraum, der nicht gemeldet wird, dass eine Verteilung der Flüchtlinge scheitert. Mit Informationskampagnen und Aufklärungsveranstaltungen soll entgegengewirkt werden. Die Hoffnung bleibt, dass die Integration der Asylsuchenden nicht am fehlenden Wohnraum scheitern möge…

 
 
 

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