15.12.2017 (dr) Vergütungen für Ortsvorsteher sollen steigen

Nach den Teilorten debattiert nun auch der Gemeinderat über die neue Vergütung für die Ortsvorsteher der drei Teilorte Dettingen-Wallhausen, Dingelsdorf-Oberdorf und Litzelstetten-Mainau. In der Vorlage der Verwaltung ist vorgesehen, dass künftig rund 0,50 EUR pro Einwohner an den Ortsvorsteher gezahlt werden sollen. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt in Baden-Württemberg. Der zuständige Gemeinderatsausschuss hat bereits ohne längere Diskussion für die Erhöhung der Aufwandsentschädigung gestimmt, die ab 1. Januar gelten soll und damit noch im Nachtragshaushalt für 2018 berücksichtigt werden müsste.

Nachdem der Ortschaftsrat Litzelstetten eine Prüfung über die Vergütung in Auftrag gegeben hatte, fiel der Verwaltung die bislang ungerecht gestaltete Aufwandsentschädigung für die Ortsvorsteher auf. Nun wurde auf Grundlage eines Landesgesetzes nachgebessert, was die Stadt Konstanz pro Jahr 20.000 Euro mehr kostet. Die höhere Vergütung für die Ortsvorsteher, die sich jeweils nach Größe der Ortschaft in einem Teilbetrag der Bezahlung für einen Bürgermeister ausdrückt, muss jedoch von den Ortsvorstehern versteuert werden, Sozialabgaben sind zu entrichten und alle Aufwendungen gelten mit der Vergütung als abgegolten. Zudem soll sie auch etwaige Ausfälle beim Einkommen abdecken, die durch das Ehrenamt entstehen.

 
 
 

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